Online-Umfrage zu Finanzierung von Startups - welche Role spielt die Hausbank

Im Rahmen einer Studienarbeit am Lehrinstitut der Managementakademie der S-Finanzgruppe untersuchen wir (Tobias Zipf, Sparkasse Grünberg; Daniel von Lüninck, Kreissparkasse Köln; Raphael Maus, Sparkasse Saarbrücken) die aktuellen Finanzierungsmöglichkeiten für Start-Ups.

Gibt es ausreichend Finanzierungsmöglichkeiten? Welche Hindernisse gibt es? Insbesondere wollen wir die Rolle der Hausbanken bei einer Gründungsfinanzierung näher betrachten. Wo wünschen sich StartUps eine bessere Unterstützung? Was können Hausbanken besser machen?

Hierzu haben wir einen kurzen Fragenbogen mit 11 Fragen entworfen.

Zu unserer Unterstützung bitten wir Sie, den nachfolgenden Link an Gründer sowie Berater und Unterstützer der Gründerszene weiterzuleiten.

https://www.survio.com/survey/d/A8K1C8P6H2B7M9O7W


Unser Ziel ist es, die Unterstützung für StartUps weiter zu verbessern. Mit der Weiterleitung des Fragebogens leisten Sie einen wichtigen Beitrag, wofür wir uns ganz herzlich bei Ihnen bedanken!

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Raphael Maus

Sparkasse Saarbrücken
FirmenkundenCenter Mitte
S-Lotse - Für Nachfolger und Gründer
Neumarkt 17
66117 Saarbrücken

Telefon: +49 (0) 681 504-2444
Telefax: +49 (0) 681 504-2040
raphael.maus@sk-sb.de

Crowdfunding Plattform Kickstarter stellt Ergebnisse eigener Projekte vor

Crowdfunding ist heute in Deutschland in aller Munde. Wer eine Idee für ein Produkt oder eine Dienstleistung hat, kann sich über die „Schwarmfinanzierung“ mit dem nötigen Startkapital versorgen.

In Deutschland gehört die amerikanische Firma „Kickstarter“ zu den bekanntesten und erfolgreichsten Crowdfunding-Plattformen. Kickstarter selbst bietet ein Handbuch für Projektgründer zur optimalen Projekterstellung und -durchführung an. Der bereitgestellte Leitfaden sowie das Kickstarter-Forum bieten eine solide Grundlage, die man neben einer innovativen Projektidee benötigt, um seine Chancen auf eine erfolgreiche Projektfinanzierung zu erhöhen.

Die folgende Datenanalyse untersucht mehr als 378.000 Kickstarter-Projekte, die zwischen der Gründung von Kickstarter am 28. April 2009 und Ende Januar 2018 erstellt wurden (siehe mehr unter „So haben wir getestet“).Wir haben versucht, die Empfehlungen so praxisnah wie möglich zu gestalten, ohne uns auf irgendwelche an den Haaren herbeigezogene Theorien zu versteifen.

Bevor wir in die Materie einsteigen, ein kurzer Blick auf die Daten:

Insgesamt fallen 87,6 Prozent der Kickstarter-Projekte in die Kategorien Erfolgreich und Gescheitert. 10,2 Prozent der Projekte wurden aus uns nicht bekannten Gründen vorzeitig abgesagt, obwohl interessanterweise einige Projekte ihr Finanzierungsziel bereits erreicht hatten. 0,5 Prozent der Projekte wurden eingestellt und 0,9 Prozent als undefiniert markiert. Zudem war ein geringer Prozentsatz an Projekten zum Zeitpunkt der Datenerhebung noch live (0,7 Prozent).

Um Erfolgs- und Fehlerfaktoren besser analysieren zu können, wurde die Analyse auf erfolgreiche sowie gescheiterte Projekte beschränkt. Nach der Bereinigung verblieben von 378.000 noch rund 331.000 Kickstarter-Projekte, von denen wiederum 40,4 Prozent erfolgreich endeten. Das bedeutet, das von den Gründern festgelegte Finanzierungsziel wurde innerhalb eines definierten Zeitraumes erreicht. Bei den restlichen 59,6 Prozent wurde das Finanzierungsziel verfehlt und das Geld wieder an die Unterstützer zurückgezahlt.

Besonders häufig wurden Projekte in den Hauptkategorien Film und Video sowie Musik veröffentlicht. Journalismus und Tanz landeten auf den letzten Plätzen.

Von den insgesamt 170 Unterkategorien sind besonders Produktdesign (9,4 Prozent aller Projekte), Dokumentarfilme (7,3 Prozent), Musik (6,4 Prozent) und Tabletop-Spiele (5,7 Prozent) beliebt. Kaum Beachtung finden dagegen Projekte in den Bereichen Buchdruck sowie Taxidermie, beide mit jeweils zehn Projekten.

Ein überwiegender Teil der Kickstarter-Projekte kommt aus englischsprachigen Ländern, deutlich angeführt von den USA mit 78,8 Prozent. Großbritannien, Kanada und Australien folgen abgeschlagen. Deutschland befindet sich auf Platz 5 mit insgesamt 1,04 Prozent (3436) aller Kickstarter-Projekte.

Die vollständige Untersuchung ist HIER

Quelle: finatio.de

Deutlich mehr Gründungsinteresse, ABER weniger Umsetzung

Die Zahl der Gründungen insgesamt ist weiterhin rückläufig, aber das Interesse am Thema Selbstständigkeit steigt wieder. Zu diesem Ergebnis kommt der DIHK im aktuellen Gründerreport.

So sei beispielsweise der Besucherzuspruch bei IHK-Gründertagen bundesweit gestiegen. Wenn auch immer mehr IHK-Regionen einen Zuwachs an persönlichen Gesprächen mit Gründungsinteressierten verzeichnen können, so sank aber die Gesamtzahl weiter: Der Rückgang an Einstiegsgesprächen mit Gründungsinteressierten im Jahr 2017 fiel allerdings mit einem Minus von 3,7 Prozent geringer aus als in den Vorjahren. Insgesamt konnten rund 152.000 Einstiegsgespräche verzeichnet werden. Bei den IHK-Gründungsberatungen, bei denen ein konkretes Vorhaben erörtert wird, gibt es ein leichtes Plus von einen Prozent (knapp 34.000).


Laut dem Report stieg das Gründungsinteresse von Frauen weiter an. Bei den IHK-Gründungsberatungen liegt ihr Anteil inzwischen bei 44 Prozent. Dies ist ein neuer Rekordwert. Die Beobachtungen der IHKs zeigen aber auch, dass Frauen öfter wieder Abstand von ihrer Idee nehmen.


Auch wenn immer noch die meisten Gründungen im Handel und der Dienstleistungsbranche vorgenommen werden, ist nach den Beobachtungen der IHKs fast jede zehnte Gründung mittlerweile ein innovatives Start-up.

HIER gibt´s den vollständigen DIHK Gründungsreport 2018
Quelle: IHK Hannover

BANSON - Wir bringen Gründer und Investoren zusammen

Der BANSON e. V. ist ein Verein, der in der Region für die Förderung von Unternehmensgründungen sowie der Gründungskultur und der Vernetzung zwischen Wirtschaft und Gründerszene steht. Unsere Mitglieder setzen sich aus Privatunternehmern, Geschäftsführern, Institutionen, Banken und Privatpersonen die eigene Unternehmen unterstützen, gegründet und zum Erfolg geführt haben zusammen.

Mission: BANSON steht für die Förderung und Etablierung der Gründerkultur im Raum Braunschweig, Wolfsburg und Lüneburg

Vernetzung: Ideale Unterstützung für Existenzgründer und Start-ups durch beachtliches Expertenwissen Branchen und vielfältige Vernetzungen.ernetzung: Ideale Unterstützung für Existenzgründer und Start-ups durch beachtliches Expertenwissen Branchen und vielfältige Vernetzungen.

Vereinsentwicklung: In der mehr als vierzehnjährigen Vereinsgeschichte haben bereits über 200 Existenzgründer an Matching-Events Ihre Geschäftsidee vorgestellt.

Ausführliche Infos zu Matching, Partner, Termine und Events unter BANSON e.V: http://banson.net/

 

 

 

Die Zeitschrift für die Startup Szene - Berlin Valley

Was geht ab in der Startup Szene?

Wer sind die Macher?

Spezialheft: Startup-Szene Ruhrgebiet

Interviews, success stories, startup-basics und events.

Die NKF Media GmbH (https://nkf.media/)verlegt 6x/Jahr das Heft für die Startup-Szene.

Auch das Netzwerk Startup Hameln-Pyrmont hat Exemplare der Zeitschrift. Sie liegen aus im Infoständer der IHK in Hameln in der Shopping-Mall im HefeHof (neben Bioladen).

Onlineversion BerlinValley: https://berlinvalley.com/

Bundesverband Deutsche Startups - BVDS

Vor fünf Jahren wurde der Bundesverband Deutsche Startups e.V (BVDS) in Berlin gegründet.

Seine Aufgaben und Ziele: Als Repräsentant und Stimme der Startups in Deutschland engagieren wir uns für ein gründerfreundliches Deutschland.

Im Dialog mit Entscheidungsträgern in der Politik erarbeiten wir Vorschläge, die eine Kultur der Selbstständigkeit fördern und die Hürden für Unternehmensgründungen senken.

Wir werben für innovatives Unternehmertum und tragen die Startup-Mentalität in die Gesellschaft. Als Netzwerk verbinden wir Gründer, Startups und deren Freunde miteinander.

Die Praktische Umsetzung erfolgt durch

1.Öffentlichkeitsarbeit. Mit Kampagnen und Veranstal­tungen setzen wir uns für ein positives Bild von Startups in der Gesellschaft ein. Durch Studien unterstreichen wir die Bedeutung von Startups für Deutschland.

2. Politische Interessensvertretung. Ein funktionierendes Ecosystem für Startups vor Augen erarbeiten wir gründungspolitische Positionen und vertreten diese gegenüber der Politik.

3. Netzwerk. An erster Stelle steht die Gründung und Vernetzung regionaler Startup-Initiativen in der Bundesrepublik. Ebenso genießt die Zusammen­arbeit mit Branchenverbänden, wichtigen Institutionen und etablierten Unternehmen Priorität.

Der BVDS ist demokratisch strukturiert mit ordentlichen Mitglieder - den STARTUPS, Förderern, Vorstand, Regionalvertretungen und Beirat.

Der BVDS ist international vernetzt, initiiert und beteiligt sich an Forschungsarbeiten, trägt die Gründerideen mit Messen und Startupreisen ins Land.

Alle Infos unter https://deutschestartups.org/

(Quelle: eigene Recherche, BVDS)

 

 

 

IdeenTank für potentielle Gründer

Das Netzwerk Startup Hameln-Pyrmont eröffnet einen IdeenTank. Geschäftsideen suchen Gründer. Hier die ersten Angebote:

Bei Interesse und für detailliertere Erläuterungen der Geschäftsideen nehmen Sie bitte Direktkontakt auf zu:

Jürgen Brömme, Tel: 033849/51374, Email: broemme3@hotmail.com

 

 

In eigener Sache: 2. Netzwerktreffen und Gründertag in Hannover

Es war der Wunsch der Jungunternehmer des 1. Netzwerktreffens, das Thema Marketing für Startups intensiver und ausführlicher zu behandeln. Dem wurde am 22. Mai 2017 Rechnung getragen. Markus Burgdorf von der Avandy GmbH führte zum Thema (Online)-Marketing ein, mit vielen praktischen Beispielen unterlegt.

Anhand von Beispielen aus dem Teilnehmerkreiswurden individuelle Unternehmenslösungen erarbeitet und diskutiert. Startups berichteten von ihren en Erfahrungen Marketingerfahrungen.

STARTUPs und JUNGUNTERNEHMER aufgepaßt!

Vortäge und Impressionen vom 21. Gründertag der IHK Hannover findet Ihr HIER:

Vortäge vom Gründertag Hannover

Die Neue Gründerzeit: Förderlotse - Förderprogramme für Gründer

Das Bundeswirtschaftsmisterium für Wirtschaft und Energie (BMWi) veröffentlich das Heft "Förderlotse - Wegweiser durch die Förderprogramme für Gründer".

Die wichtigsten, bundesweit verfügbaren Förderprogramme für Startups sind gegliedert in

  • Zuschüsse
  • Förderdarlehen
  • Bürgschaften
  • Beteiligungen

Sie fördern Investionen und Innovationen, Coaching, Marketing, Erschließung internationaler Märkte etc. Jedes Programm erläutert was, wer und wie gefördert wird und wo die Antragstellung erfolgt.

Was der Förderlotse bundesweit darstellt, wird runtergebrochen auf das Land Niedersachsen im IHK Merkblatt: Förderprogramme für Gründer und Mittelstand

Für die Inanspruchnahme von Förderprogrammen der NBank - Investitionsbank des Landes Niedersachsen, ist ein Beratungsgespräch mit dem Regionalberater der NBank unerläßlich.

Ratsuchende und Investionswillige können das Beratungsgespräch hier vor Ort, beim NBank-Sprechtag in Anspruch nehmen. NBank-Termine 2018.

In eigener Sache: 1. Netzwerktreffen für Startups

Für 20 Jungunternehmer war das 1.Netzwerktreffen am 30.1.2017 ein voller Erfolg. Es kamen Startups aus unterschiedlichen Branchen wie:

Einzelhandel (stationär und Onlinehandel), Imbiss/Bistrobetrieb, Softwareentwickler, (Energie)Beratung, Ingenieurbüro,persönliche Dienstleistungen z.B. Wellnessberatung, mobile Services für Fluggeräte etc..

Eingestimmt wurden die Teilnehmeer mit einen Best-Practice Beispiel: Sven Kessels, Inhaber von Weinstrecke berichtete über seinen Weg in die Selbstständigkeit. In 2014 übernahm er im Zuge einer Unternehmensnachfolge das Weingeschäft Weinstrecke im HefeHof. Aus seinen bisherigen Berufserfahrungen stellte er vor allem heraus, dass ein persönliches Netzwerk vertrauter Personen zum regelmäßigen Austausch gerade in der Anfangsphase wichtig ist. "Treffen Sie Entscheidungen", betonte Kessels. Das bringt sie voran.

Die Teilnemer hatte dann Gelegenheit ihr Unternehmen selbst vorzustellen So verschieden die Branchen, so übereinstimmend wurde vielfach betont, dass das das Thema Marketing unterschätzt wurde und hier Weiterbildungsbedarf besteht.

Anschließend wurde kräftig genetzwerkt und ausgetauscht. Viele Jungunternehmer hatten Fragen an die anwesenden Vertreter der Banken. Untereinander wurde mögliche Synergien eruiert und Informationen ausgetauscht.

Die Resonanz des 1. Netzwerktreffens wird Nachfolgeveranstaltungen der Initiative Startup Hameln-Pyrmont zur Folge haben. Bleiben Sie neugierig.

Selbstständigkeit in der Gastronomie

Bei einer Selbstständigkeit in der Gastronomie sind eine Reihe von Voraussetzungen zu erfüllen und im Vorfeld zu bedenken. Prinzipiell kan ein JEDER im Gastrogewerbe selbstständig werden. In Niedersachsen müssen dazu keine Konzessionen erteilt werden.  Dennoch sollten im Vorfeld geklärt sein:

  • Bauliche Eignung des Objektes
  • Brandschutz
  • Teilnahme am Unterrichtungsverfahren für den Hygieneschein
  • GEMA und und und...

Ein IHK Merkblatt informiert zu den Voraussetzungen und nennt Ansprechpartner.

(Quelle: IHK Hannover)

IHK Merkblatt Gastronomie

 

 

 

 

Existenzgründerportal des BMWi

Mit der Initiative „Neue Gründerzeit“ möchte das Bundeswirtschaftsministerium den Unternehmergeist und das Gründungsgeschehen in Deutschland stärken und den Schritt in die Selbständigkeit attraktiver gestalten. Gründerinnen und Gründer sollen in der Gesellschaft einen höheren Stellenwert und mehr Akzeptanz erleben.

Mit der Initiative möchte das BMWi den Fokus auf vielfältige Maßnahmen, Finanzierungswege und Hilfen für junge Unternehmerinnen und Unternehmer legen.Mit der Initiative „Neue Gründerzeit“ möchte das Bundeswirtschaftsministerium den Unternehmergeist und das Gründungsgeschehen in Deutschland stärken und den Schritt in die Selbständigkeit attraktiver gestalten. Gründerinnen und Gründer sollen in der Gesellschaft einen höheren Stellenwert und mehr Akzeptanz erleben. Mit der Initiative möchte das BMWi den Fokus auf vielfältige Maßnahmen, Finanzierungswege und Hilfen für junge Unternehmerinnen und Unternehmer legen.

Existenzgründerportal des BMWi

 

 

 

 

IHK-Gründerreport: historischer Tiefstand bei Unternehmensgründungen, jede fünfte Gründung bereits durch Ausländer

Summary:
- Immer weniger Menschen starten ein eigenes Unternehmen. Bereits im fünften Jahr in Folge ist die Zahl der Gründungen in Niedersachsen gesunken.


- Die Zahl der Gründungen durch ausländische Staatsangehörige hat sich in den letzten zehn Jahren landesweit sogar deutlich erhöht (plus 22 Prozent).


- Die meisten Gründer mit ausländischer Staatsangehörigkeit kamen in Niedersachsen im vergangenen Jahr aus Polen (rund 30 Prozent), Rumänien (rund 16 Prozent) und der Türkei (rund 9 Prozent).


- Unternehmen werden gegenwärtig nur noch selten aus Mangel an Erwerbsalternativen gegründet. Stattdessen dominieren Gründer, die Lust haben, sich selbstständig zu machen.


- Typischer Gründer: männlich (65 Prozent) und startet als Einzelunternehmen (80 Prozent) entweder in der Dienstleistungsbranche (34 Prozent) oder im Handel (24 Prozent).

Der IHK-Gründerreport inkl. regionaler Auswwertung auch für den Landkreis Hameln-Pyrmont steht zum Download zur Verfügung (Quelle IHK Hannover)


IHK-Gründerreport

 

 

 

Gewerbebilanz im Landkreis Hameln-Pyrmont positiv

Die allgemeine Gründungsneigung ist bei der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation eher zurückhaltend. Erkennbar wird dies auch an der relativ geringen Arbeitslosenquote von 6,7% (06/16) für den Arbeitsamtsbezirk Hameln. Dennoch ist für den Landkreis Hameln-Pyrmont insgesamt eine positive Gewerbebilanz zu ziehen. Dies bedeutet, es wurden mehr Gewerbe an, als abgemeldet.

Betrachtet man einzelne Branchen zeigen sich dennoch stark unterschiedliche Verläufe. So sind für das Gastgewerbe, den Handel und für den Bereich der Finanz-und Versicherungsdienstleistungen eine Negativbilanz festzustellen. In diesen Branchen wurde mehr Betriebe ab- als angemeldet. 

Eine positive Gewerbebilanz hingegen zieht die Immobilienbranche. Hier wurden deutlich mehr Gewerbe angemeldet. Erfreulich ist auch, dass das Verarbeitende Gewerbe wenn auch kleinteilig, aber positiv abschließt. Der Infolink gibt eine Übersicht der Gewerbebilanz im Bereich der IHK Hannover:

Gewerbebilanz nach Wirtschaftszweigen 2000-2016 (Quelle IHK Hannover)

 

 

 

So wird aus der Geschäftsidee ein Businessplan

Ein Geschäftsidee im Kopf zu haben reicht nicht, um erfolgreich in die Selbstständigkeit zu starten. Erst durch einen Businessplan kommt Struktur, Analyse und Professionalität in die Umsetzung. Spätestens wenn es um die (Fremd)finanzierung geht, erwartet der Geldgeber eine umfassende, aussagekräftige Darstellung der Geschäftsidee.

Die Struktur eines Businessplans hat allgemeingültigen Charakter und wird mit der eigenen Geschäftsidee zu einem individuellen Businessplan. Auf folgender Struktur sollte der Businessplan basieren:

W&W: Wer gründet und worin besteht die Geschäftsidee

M&M&M: Markt/Branchenübersicht , Mitbewerber/Wettbewerb, Marketing

P&S: Personal und Standort

Der Textteil wird ergänzt um den Anhang Finanzierung, Liquiditäts- und Rentabilitätsplanung. Der Businessplan sollte so umfangreich wie nötig sein und sich auf das Wesentliche beschränken - keine Romane. Zahlen, Daten Fakten übersichtlich und für Dritte gut und schnell erfassbar.

Eine ausführliche Erläuterung ist dem IHK Merkblatt "Businessplan: Ideen in Form bringen" zu entnehmen (Quelle: IHK Hannover).

Basiswissen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) publiziert den Infoletter Gründerzeiten. Kompakt und übersichtlich erhalten Gründer zu relevanten Themen im Vorfeld der Selbstständigkeit Infos zu den Themen, Rechtsformen, Steuern, Vericherung, Businessplan. Auch branchenspezifische Themen wie Selbstständigkeit im Handel oder Gründungen durch Migrantinnen und Migranten stehen zum Download oder als Bestellung zur Verfügung. (Quelle BMWi) Infos unter:

Gründerzeiten

Die Gründerszene in Deutschland - Zahlen, Daten, Fakten

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) publiziert mit "Gründerland Deutschland - Zahlen und Fakten" eine allgemeine Übersicht zur Gründerszene. Statistisch betrachtet werden Gründungshäufigkeit nach Alter, Geschlecht, Bevölkerungsstruktur etc.

Ein paar Fakten auf einen Blick

►309.000 Existenzgründungen im Vollerwerb in 2014

►Gründungspotenzial insbesondere bei Frauen und Migranten

►17,7Prozent der Gründer kommen mit einer Neuheit auf den regionalen, deutschen oder weltweiten Markt

 

Die Initiative "Gründerland Deutschland" stärkt die Gründungskultur in Deutschland.(Quelle BMWi)

Alle Infos unter:

Gründerland Deutschland Zahlen und Fakten

Selbsständigkeit braucht Branchen Know-How

Zur Selbstständigkeit gehört, dass man seine Geschäftsidee in einem Businessplan erläutert. Er ist die Grundlage für das Bankgespräch und eine Visitenkarte des Gründers. Unerläßlicher Bestandteil des Geschäftsplans ist eine Einschätzung der Branche, in der man sich bewegt. Zahlen, Daten Fakten zu Branchenumsatz, Wettbewerbersituation, Kapitalbedarf etc. informieren allgemein und erlauben die Einordnung der eigenen Geschäftsidee mit seinem Alleinstellungsmerkmal.

Wie kommt man an Branchenkennzahlen?

Die Volks- und Raiffeisenbanken stellen rund 140 Branchenbriefe kostenfrei zum Download zur Verfügung. (Quelle: VR-Gründungskonzept Volks- und Raiffeisenbanken, Rheinisch-Westfälischer Genossenschaftsverband e.V.)

 

Branchenbriefe der Volks- und Raiffeisenbanken

Speziell und nur in Niedersachsen: MikroSTARTer 

Das Land Niedersachsen hat für Gründer, die maximal 25 TEUR Startkapital benötigen das Programm MikroSTARTer aufgelegt. Die Kleinstdarlehen können für Betriebsmittel, bauliche Investitionen, Betrtiebs- und Geschäftsausstattung, Waren Rohstoffe, Material etc. genutzt werden.

Antragsverfahren: Nur Online-Antragstellung bei der NBank. Der Antragsteller ist verpflichtet, ein Gespräch und das Votum einer Fachkundigen Stelle einzuholen.

Hilfreich ist die NBank-Beratung vor Ort. Mit der zuständigen NBank-Regionalberaterin kann das Projekt diskutiert, Fragen zum Antragsverfahren erörtert werden.

Infos zum MikroSTARTer

NBank-Vorort-Beratung

Fachkundige Stellen finden

Finanzierung

Zur Realisierung der Geschäftsidee ist oftmals eine Fremdfinanzierung notwendig. Ein Merkblatt der IHK Hannover zu den Förderprogrammen für Gründer gibt Auskunft. (Quelle IHK Hannover)

Übersicht zu Förderprogrammen für Gründer und Mittelstand:

 

 

 

Startup Hameln-Pyrmont

Unser erster Netzwerkabend findet im November 2016 von 18.00 bis 20.00 Uhr statt.

 

 

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Gerne nehmen wir Ihre Vorschläge aus der Region auf.